Stabübergabe nach 32 Jahren Posaunenchorleitung in Renningen
Am 15. September 2019 feierte der CVJM Renningen das alljährliches Plätzlesfest auf seinem Vereinsgelände auf dem Renninger Bergwald. Im Gottesdienst, mit welchem das Fest eröffnet wurde, gab es einen besonderen Höhepunkt: Nach über 32 Jahren Tätigkeit als Dirigent des Posaunenchores des Renninger CVJM gab Thomas Eitel die Leitung an seinen Sohn Stefan ab. Der 29-jährige spielt bereits schon seit über 15 Jahren Trompete im Posaunenchor, musiziert nebenher noch im Renninger Musikverein und ist als Sänger der bow-tie Bigband bekannt. Nun will er seine musikalische Erfahrung als Chorleiter im Posaunenchor einbringen. Schön wenn es junge Leute gibt, die bereit sind, eine solche Verantwortung zu übernehmen. Für Vater Thomas bedeutet dies aber nicht aufs Abstellgleis geschoben zu werden. Er steht dem Posaunenchor weiterhin als Bläser und stellvertretender Chorleiter zur Verfügung.
Wir wünschen dem neuen Chorleiter viel Freude an diesem Amt, ein gesegnetes Wirken und dass es immer genügend Menschen gibt, die bereit sind, in dieser tollen Gruppe mit zu musizieren.

Renningen
"Lange Tradition in der Chorleitung des Renninger Posaunenchors. Von rechts: Karl Eisenhardt (1959 bis 1987), Thomas Eitel (1987 bis September 2019) und Stefan Eitel (ab September 2019).

Dirigentenstab im Posaunenchor Perouse weitergereicht
Von „Highland Cathedral“ bis „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ reichten die musikalischen Beiträge des Posaunenchors beim Festgottesdienst am 20.1.2019 in der Perouser Kirche. Anlass war der Chorleiterwechsel im Posaunenchor der Waldensergemeinde Perouse. Da durfte natürlich der Choral „Nun danket alle Gott“ von Johann Sebastian Bach nicht fehlen. Ewald Simondet hat 1993 die Chorleitung von Erich Vinçon übernommen und dieses Amt 25 Jahre in aller Treue ausgeführt. Für die 25 Jahre als Chorleiter und seine inzwischen 55 Jahre als Bläser überreichte im Bezirksposaunenwart Martin Jäckle im Rahmen des Festgottesdienstes die silberne Ehrennadel des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg. Dazu passte auch die Predigt zum Thema „Treue“, des ehemaligen Perouser Vikars Tobias Schreiber. Mit der Zusage des Segens übernahm er auch die Einsetzung von Tabea Schradi als neue Chorleiterin. Rolf Schradi dankte Ewald Simondet im Namen der Kirchengemeinde und für den CVJM Perouse sprach Tilman Kocher den Dank aus. Ganz im Sinne von Ewald Simondet werden sie anstatt eines Geschenks eine Spende an den Förderverein der Posaunenarbeit in Württemberg weiterleiten.

Posaunenchor Perouse

Lange Tradition in der Leitung des Posaunenchors im Waldenserort Perouse. Von links: Erich Vinçon (Mitte der 60-er Jahre bis 1993), Ewald Simondet (1993 bis 2018) und die neue Posaunenchorleiterin Tabea Schradi mit dem weitergereichten Dirigentenstab.


Langjährig im Posaunenchor Weil der Stadt
Im
Rahmen des Gottesdienstes am 9.10.2016 konnten folgende Bläserinnen und Bläser für ihren langjährigen Dienst im Posaunenchor Weil der Stadt geehrt werden:
Heidi Müller (Tenor) für 10 Jahre,
Irene Gastler (Alt) für 40 Jahre und
Helmut Renz (Tiefbass) ebenfalls für 40 Jahre.
Martin Jäckle überreichte die Urkunden und  dankte den Geehrten sowie dem gesamten Posaunenchor Weil der Stadt für seinen wichtigen Dienst. Unter der Leitung von Andreas Coors begleiteten die Bläser den festlichen Gottesdienst unter anderem mit den Stücken "Tut mir auf die schöne Pforte", "Tröstet mein Volk, spricht euer Gott" und als Nachspiel "Come along".

PC Wds Ehrung 10 2016
v.l: Andreas Coors, Irene Gastler, Helmut Renz, Heidi Müller und Martin Jäckle.


CVJM-Weltbundnadel für Helmut Nonnenmann
Beim
Bezirksposaunentag in Warmbronn am 22.3.2015 wurde unser langjähriger Bezirksposaunenwart Helmut Nonnenmann geehrt. Landesposaunenwart Hans-Ulrich Nonnenmann überreichte ihm die CVJM-Weltbundnadel in Gold, die höchste Anerkennung für ehrenamtliche Mitarbeit im Rahmen der Posaunenarbeit. Helmut Nonnenmann hat 1990 die Aufgabe des Bezirksposaunenwartes im Bezirk Leonberg von Richard Berner übernommen. 25 Jahre lang hat er seine musikalischen Fähigkeiten sowie seine Organisationsgabe in der Posaunenarbeit an verantwortlicher Stelle eingebracht. Zahlreiche Posaunentage, Jungbläserschulungen, Bläserreisen, Chorbesuche und Besprechungen mussten vorbereitet und durchgeführt werden. Er leitete mehrere Jahre den Warmbronner Chor sowie den kleinen Chor im Bezirk. Ferner arbeitet er im Posaunenchor Rutesheim mit und begleitet nicht nur in Rutesheim den Gottesdienst mit der Orgel. Die Jungbläserarbeit liegt ihm besonders am Herzen. Die Bläserinnen und Bläser des Bezirks bedanken sich herzlich bei Helmut Nonnenmann. In den Dank schließen wir auch seine Frau Brigitte ein, die ihn immer unterstützt hat. Er wird weiterhin im Leitungsteam des Bezirks sowie in der Jungbläserarbeit mitwirken. Die Überreichung wurde im Gottesdienst eingerahmt von den beiden Liedern "Vergiss nicht zu danken" und dem Bachchoral "Nun danket alle Gott".  Zwei Lieder, die Helmut besonders wichtig sind.

Helmut Nonnenmann
Helmut Nonnenmann (links) und Landesposaunenwart Hans-Ulrich Nonnenmann bei der Übergabe der CVJM-Weltbundnadel.

Helmut Nonnenmann
Martin Jäckle (rechts) überreicht im Namen der Bläserinnen und Bläser einen Gutschein für ein erholsames (Bläser-) Wochenende in den Bergen an Brigitte und Helmut Nonnenmann.

Bericht der Leonberger Kreiszeitung (LKZ) vom 28.3.2015 über die Ehrung von Helmut Nonnenmann: Link zur LKZ

Musizieren zur Freude der Menschen

Rutesheim: Seit 25 Jahren ist Helmut Nonnenmann Bezirksposaunenwart im Kirchenbezirk Leonberg. Für seine vielfältige ehrenamtliche Arbeit ist er jetzt ausgezeichnet worden. Von Barbara Bross-Winkler

Er hat schon als 13-Jähriger im Gottesdienst an der Orgel gesessen, aber auch früh mit dem Posaunenspiel begonnen. Jetzt ist Bezirksposaunenwart Helmut Nonnenmann für seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten beim Bezirksposaunentag mit der ,,CVJM-Weltbundnadel in Gold“ ausgezeichnet worden. Das ist die höchste Auszeichnung, die in der Posaunenarbeit verliehen wird.
Musik ist eine Weltsprache, die jeder verstehen kann. Auch schwerstkranke Menschen. Menschen, die im Sterben liegen. Oder Angehörige, die einen lieben Menschen auf seinem letzten Weg begleiten. Musik ist hier oft die einzige, die beste Sprache. ,,Ich lobe meinen Gott", ,,Du meine Seele singe", aber auch fröhliche Titel wie ,,Life is Life“ haben rund 150 Bläser kürzlich beim ,,Abschlussblasen“ nach dem Bezirksposaunentag in der Warmbronner Ortsmitte vor etwa 300 Zuhörern gespielt. Gemeinsam musizieren und damit anderen eine Freude machen: der geistliche Auftrag, der ,,Dienstcharakter", steht bei Posannenchören stark im Vordergrund. ,,Musizieren zum Lobe Gottes und den
Menschen zur Freude“ wird er nach dem Psalm ,,Lobet ihn mit Posaunen“ beschrieben. Auch für Helmut Nonnenmann ist die Musik eine Sache, mit der er etwas zurückgeben und seine Dankbarkeit dafür ausdrücken kann, dass er im Leben viel Glück hatte. Etwa mit seiner Mutter, die ihn beharrlich zum Üben seiner Musikinstrumente gebracht hat. 
Helmut Nonnenmann 1954 geboren und aufgewachsen in Aichelberg bei Bad Wildbad, ist in einer musikalisch aktiven Familie groß geworden, die viel von dem vorgelebt hat, was er selbst leben sollte. Die Mutter leitete 40 Jahre lang den Kirchen-, der Vater jahrzehntelang den Posaunenchor. Das prägt. Nonnenmann lernte als Kind das Posaune-, Klavier- und Orgelspiel. Seit 1966 war er Hilfs-Organist und als 18-Jähriger machte er den C-Kurs für nebenamtliche Kirchenmusiker.
Die Musik war Helmut Nonnenmann schon früh so wichtig, dass er überlegte, ob er sie zum Hauptberuf machen sollte. Er hat sich anders entschieden. Machte eine Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt und war fast 40 Jahre im Landratsamt Böblingen vor allem im sozialen Bereich und dem Jugendamt tätig. Im vergangenen Jahr ist er in den Vorruhestand gegangen.
Seit bald 40 Jahren ist der vierfache Vater Organist an der Johanneskirche und Bläser im Posaunenchor Rutesheim. Er war viele Jahre lang Chorleiter des Posaunenchors Warmbronn und ein Vierteljahrhundert lang Bezirksposaunenwart. Er hat Jungbläserfreizeiten, Posaunentage und die Besuche bei den Landesposaunentagen in Ulm organisiert und geleitet, den Kontakt zwischen den Posaunenchören im Bezirk und dem Evangelischen Jugendwerk in Württemberg (EJW) gehalten, zu dem die Posaunenchöre gehören.
,,Mir war es immer wichtig, zu den den Leuten zu gehen, denen es nicht gut geht", erklärt er sein Engagement und erzählt von eindrücklichen Erlebnissen beim Musizieren in Krankenhäusern und Hospizen.
Seit vier Jahren ist der vielseitige Musiker zudem als Kassier im Förderverein Posaunenarbeit des EJW aktiv und seit 15 Jahren als Schriftführer im Kinderwerk Nethanja Narsapur, das in Indien Kinderheime unterhält. Zwei Mal war er schon mit seinen Bläsern in Mittelindien, dem Armenhaus des Landes. ,,Wir haben dort in Kinderheimen und auch im Slum musiziert“, erzählt der 60-Jährige.
Seine Nachfolge hat Nonnenmann bereits geregelt: Er hat mit seinem Stellvertreter Martin Jäckle den Platz getauscht. Womöglich hat er ja jetzt mehr Zeit fürs Musizieren. ,,Ohne Üben geht in der Musik gar nichts", weiß er. ,,Aber es gibt auch da eine Schmerzgrenze. Deswegen machen wir beim Spielen halt auch mal Fehler. Ganz so wie sonst im Leben."